Oides

Erklärung der Fangruppierung „Sektion Süddeutschland“

Veröffentlicht am 4. August 2011

Wir, als Sektion Süddeutschland, verurteilen geschlossen die Ereignisse am Rande des DFB-Pokalspieles gegen den 1. FC Kaiserslautern!

Wieder einmal wurden der BFC Dynamo und seine Fans in den Dreck gezogen und massiver Schaden angerichtet. Der Verein, welchem wir viel Zeit, Geld, Nerven und Herzblut opfern, kämpft täglich gegen Vorurteile und hat kaum noch eine Lobby im Fußball. Wir sind Freunde und Fans unseres Vereins und zum Teil seit über 30 Jahren dabei – aktiv in der Vereinsarbeit als Mitglieder und Sponsoren.

Die Gründung unserer Gruppierung liegt nun knapp zehn Jahre zurück und begann im Schatten der Insolvenz. Es ist für uns unerträglich, dass wenige Ignoranten wiederholt die Arbeit und die Treue hunderter BFCer in wenigen Augenblicken zerstören und damit den BFC im fußballerischen Niemandsland allein zurücklassen. Es kann nicht sein, dass ehrenamtliches Engagement, sowie das finanzielle und ideelle Engagement unserer Sponsoren offensichtlich weder respektiert noch geachtet werden.

Wir wissen sehr gut, dass wir „der etwas andere Verein“ sind. Wir stehen zu unserer Vergangenheit, müssen aber auch endlich der fußballerischen Realität ins Auge schauen. Nur so und nicht anders kann unser BFC weiter- und überleben!

Wir verlangen vom Verein heute und zukünftig eine klarere Ab- und Ausgrenzung von Gewalttätern sowie nationalistischem und rassistischem Gedankengut. Weiterhin fordern wir die totale Aufklärung und Strafverfolgung der jüngsten Geschehnisse sowie deren Veröffentlichung.

Wir wollen endlich wieder überregionalen Fußball sehen und den BFC einfach nur mit all seinen Fans und Sympathisanten feiern. Wir dulden keine Gewaltexzesse! Wir bekennen uns klar zur ersten und zweiten Halbzeit! Kämpfe gehören aufs Spielfeld und haben auf den Rängen nichts zu suchen!

„Sektion Süddeutschland“ des Berliner FC Dynamo